High Camp (4510 m)
- Sonnenaufgang
- Sonnenaufgang
- Sonnenaufgang
- Aufstieg am reißenden Bergbach, immer wieder das Ufer wechseln. Steiler Aufstieg in „Latschen“
- Brücke, meistens musste der Fluß durchschritten werden.
- Kochen in einer kleinen Felshöle
- Holztransport
- Schnee
- Schnee
- Holztransport, ein Mann und zwei Mulies
- Blick zurück
- Camp
- Der kleine Blaue Punkt ist mein Zelt 🙂
Wieder weckt mich die Sonne in meinem Zelt schon um 5.30 Uhr aber dann viel mir ein kleines Problem auf, es gab hier zum ersten mal kein Toilettenhäuschen. So unangenehm diese bisher auch immer waren, zu mindestens wusste man wohin aber jetzt galt es erst mal einen passenden Ort zu suchen. Also latschen an und los, es war meine Zeit, aber irgendwie gab es in diesem Tal rund um den Lagerplatz keine geschützten Ecken. Ein Stück laufen half und ich fand einen entsprechenden Felsen. Ein Problem mit dem ich mich vorher nie auseinander gesetzt hatte, in Zukunft würde ich mich am Abend vorher umsehen ☺.
Ein schwerer Tag stand uns bevor, es begann wieder mit Latschen und vielen Querungen, erst nach zwei Stunden konnten wir wieder festes Schuhwerk anziehen. Jetzt ging es dafür auch gleich steil bergan über Geröll in einem engen Flusstal. Der Ablauf wie immer, an einer passenden Stelle hatte der Koch die Küche aufgebaut, diesmal ein bisschen früh denn es gab schon um 11 Uhr Lunch. Eine Begegnung von gestern erreichte uns während unserer Mittagspause, ein junger Mann hatte sich in den Finger geschnitten und bat um Wundversorgung, natürlich half ich mit Jod und Pflaster aus, gemerkt hatte der mit seiner Promillezahl sowieso nichts vom Jod im offenen Daumen aber geholfen hat es bestimmt. Er erreichte uns mit einem schweren Balken auf dem eigenen Rücken und einigen weiteren auf seinen beiden Maultieren, bedankte sich noch einmal für den Verband und schleppte weiter. Im High Camp das er am Abend auch erreicht und sich bei der Mannschaft den Bauch mit Reis und Dall vollschlug, sah ich Ihn wieder.
Wir erreichten das High Camp mit 4510 m Höhe um 15 Uhr bei strahlendem Sonnenschein. Ich hatte entdeckt das Shanta über einen Spiegel verfügte und so habe ich die freie Zeit dieses schönen nachmittags genutzt und mich rasiert ☺.
Es war ein anstrengender Tag gewesen und die Höhe tat ihr übriges so dass ich die zeit mit ausruhen und in der Sonne dösen verbrachte.
Ich bin Rudi und berichte hier von meinen kleinen und großen Reisen in Deutschland, Europa und der Welt.













