Catwalk
- Zeltplatz in Phoksundo Valley
- Mulies lieben ein Sandbad nach den Lasten des Tages.
- Samteram führt die Mulies durch die Fuhrt
- Diese brücke war schon kein Problem mehr.
- Der Fluß musste immer wieder durchquert weden.
- Ein Letzter Blik auf das Blaus des Phoksundo
- Feldküche
- Zufluß des oberen Phoksunda Kola
- Der Pfad ist schmal.
- Catwalk
- Blau, unendliches Blau
- Ringmo
- Man sieht erst von der Seite wie der Weg wirklich beschaffen ist,
- Catwalk
- Sonnenaufgang
Der nächste Tag beginnt um 5.30 Uhr bei strahlendem Sonnenschein und auch meine Laune ist wieder bestens. Der theoretische Pausentag war in Nepalgunj geblieben so ging es heute gleich weiter auf den berüchtigten Catwalk. Dieser schmale Pfad erlangte Berühmtheit durch den Film Himalaya und ist aus der Ferne kaum an Dramatik zu überbieten. Bei näherem hinsehen entpuppt sich das ganze als ein schmaler Pfad am steilen Felsen hoch über dem Phoksunda Lake, Schwierig ist es schon und man sollte immer auf seine Schritte achten und nicht zu oft nach unten schauen denn es ist weit bis zum Wasser. Einem Maultier oder Yak möchte ich hier nicht begegnen denn das wird eng. Nach einer Stunde war der Catwalk überwunden und wir durchschritten ein Seitental des Sees, mussten mal wieder einen reißenden Fluss überqueren und dann kam der unangenehme Teil: steiler Anstieg von 3600 auf 4050 m und auf der anderen Seite gleich wieder runter. Der strahlende Sonnenschein machte den Aufstieg schweißtreibend, die Höhe atemlos aber die Aussichten waren Grandios. Immer wieder leuchtete unter und der See in immer anderem Blau, so blau wie ich noch nie Wasser gesehen habe.
Um 11.30 Uhr hatten wir endlich das nächste Tal erreicht dem wir dann nach unserer Mittagspause folgen sollten.
Noch gut eine stunde konnten wir in den Wanderschuhen weiter laufen und dann mussten wir auf Latschen wechseln denn es ging durch Wasser weiter. Das Wasser war sehr kalt und häufig mussten wir die vielen Nebenarme des Flusses durchqueren. Irgendwann erreichten wir eine mal wieder besonders hübsche Brücke, inzwischen hatte ich mich daran gewöhnt und war froh wenn ich den reißenden Fluß nicht durchwaten musste. Nur die Maultiere wollten die Brücke nicht überqueren, bockten und der kleine Maultiertreiber der schon vorher bewiesen hatte das er dieser Aufgabe nicht gewachsen war, konnte sie nicht halten und sie verschwanden. Shanta musste hinter her, sammelte sie wieder ein und trieb sie durch eine Fuhrt weiter unten und hatte Mühe zu verbergen was er vom Maultiertreiber hielt zumal es der einzige der Mannschaft ist der nicht mit ihm verwandt ist.
Nach einer weiteren Stunde hatten wir unseren Lagerplatz erreicht, eine ebene, sandige Stelle an der dieses Tal sehr breit ist mit Aussicht auf die Berge und Gletscher der Umgebung. Die Maultiere wälzten sich sofort nach dem entladen im Sand, Dipak und Shanta bauten unsere Zelte auf, die Kochmannschaft das Küchenzelt und das „Esszimer“ und ich ruhte mich aus ☺. Ein schöner Platz besonders jetzt in der Abendsonne nur das Wasser das wie immer aus einer nahegelegenen Quelle stammt, Trinkwasser gehört nicht zum Gepäck, ist heute Trübe von feinsten Sedimenten und so ist auch der Tee etc. trübe. Inzwischen sind wir auf 3900 m.
Ich bin Rudi und berichte hier von meinen kleinen und großen Reisen in Deutschland, Europa und der Welt.


























