High Pass (5110 m) bis Shey Gompa (4205 m)
- Aufstieg
- Der Pass 5110 m
- Treffen mit der Mannschaft am Pass
- Die Mannschaft geht voraus
- Erster Blick auf Shey Gompa
- Blick voraus
- Rad des Lebens
- Wassergetriebene Gebetsmühlen
- Shey Gompa
- Shey Gompa
- Ein erster Blick auf Shey Gompa
- Kloster an der Kora des Kristall Berges
- Besuch kommt
- Mönch und Aufpasser mit Enkel
- Kloster am Fels
- Die Gebetsmühle ruht nie
- Gebetsmühle
- Küche
- Mönch in seiner Klausur
Die Nacht war kalt, schon nach dem Dinner hatte es angefangen zu regnen und ich hatte mich früh zurück gezogen. Als ich in der Nacht mal raus musste hatte es geschneit, alles weiß um mich herum und auch im Zelt und Schlafsack war es das erste mal ungemütlich kalt.
Am morgen war noch leichter Schneeregen, zum Glück war es nicht mehr weiß. Ein anstrengender Aufstieg folgte, es galt von 4510 m auf 5105 m hinauf zu kommen. Der Nieselregen war unangenehm und kalt, der Weg weich und anstrengend. Um 10.40 Uhr hatten wir die Passhöhe erreicht, das Wetter hatte sich nicht gebessert, es pfiff erbärmlich kalt über den Pass und nachdem endlich alle zusammen waren gab ich eine Runde Mars aus, ein paar Fotos und schon gings wieder runter in Richtung She Gompa, den zweiten wichtigen Ziel auf dieser Tour.
Um 14 Uhr erreichten wir unser Ziel auf 4205 m, das Wetter war inzwischen aufgeklart und die Sonne wärmte unseren durchgefrorenen Glieder.
She Gompa liegt im Schnittpunkt dreier Täler und ist schon aus großer Entfernung zu sehen. Die besondere Bedeutung liegt jedoch an seiner Lage an der Kora rund um den Kristall Berg, der neben dem Kailash der zweitheiligste Berg im Himalaya ist. Alle 12 Jahre finden hier bedeutende Tempelfeste mit umschreitung der Kora statt. Eigentlich stand die Kora nach meiner Kailash Kora auch auf meiner Agenda jedoch habe ich diese zu Gunsten des Yangtse Kloster geopfert. Nur das Kloster vor She Gompa das direkt an der Kora liegt und sich in großer Höhe direkt an den Felsen schmiegt (fast 5000 m) wollte ich unbedingt sehen. Der sonnige Nachmittag verlockte und auch Shanta war dem nicht abgeneigt ( ich hätte es sein sollen ☺). Fast zwei Stunden haben wir gebraucht um das Kloster zu erreichen, damit hatte ich nicht gerechnet. Ein einsamer alter Mönch und sein Enkel empfingen uns, zeigten uns Ihre Räume und dann sprach der Mönch noch ein Segensgebet für eine gute Reise für uns. Sehr eindrucksvoll, dinge und Erlebnisse die Bilder nicht wiedergeben können.
Alle weiteren Gebäude der Anlage waren verschlossen, nur selten besuchen die Lamas diese Plätze, vorwiegend während der Kora, nur der eine ist hier, einsam mit seinem Enkel und bewacht die Anlage.
Kurz vor Sonnenuntergang waren wir zurück, eine zwar lohnende aber auch überaus Anstrengende Tour am Nachmittag nach der anstrengenden Passüberschreitung am Morgen. Gleich nach dem Dinner habe ich mich schlafen gelegt.
Ich bin Rudi und berichte hier von meinen kleinen und großen Reisen in Deutschland, Europa und der Welt.

















































