Kathmandu

Der Atatürk Airport in Istanbul platzt aus allen Nähten. Die großen Maschinen wurden alle auf dem Vorfeld abgefertigt so dass die Massen von Passagieren alle mit dem Bus heraus gebracht werden mussten. In all dem Gewühl der viel zu kleinen Halle wurde dann noch mal kurz das Gate von der einen zur anderen Seite der Halle verlegt so dass die Füllung eines Airbus A 330 sich durch die Massen quälen musste. Aber schließlich hatte ich doch die Maschine erreicht und diese war einfach sehr neu. Der Platz war gut die Sitznachbarin, eine Nepalesin schlief nach wenigen Minuten. Der achtstündige Flug zog sich ereignislos dahin bis die Maschine endlich kurz vor sechs die Wolken über Kathmandu durchbrach und ziemlich rumplig auf der Piste des Flughafens landete. Die Visabeschaffung hat dann mehr als eine Std. gedauert, die eigentliche Erteilung ging schnell jedoch mussten alle Touristen Ihre Gebühren an einem Bankschalter zahlen und an dem versuchte ein Mitarbeiter das Geld möglichst schnell einzusammeln und eine Quittung, natürlich von Hand, auszustellen. Aber die Gepäcklogistik war auch noch langsamer so dass ich auch hier noch mal geraume Zeit warten musste.

Mein Abholer stand schon bereit und um 8 Uhr war ich dann schließlich im Tibet Guest House.

Kathmandu sieht aus wie immer, das gleiche Verkehrschaos, der gleiche Dreck und ganz vereinzelt mal ein zusammengefallenes Haus. Dipak mein Guide von 2013 den ich gegen 10 traf erzählte auch das es in der Hauptstadt nicht so viele Schäden gegeben habe.

Wir haben dann erst mal eine Telefonkarte besorgt, etwas schwierig weil ich meinen Pass abgeben musste um das Permit zu besorgen und wir erst noch einen dritten, Purna, aktivieren mussten um eine Telefonkarte zu kaufen. Dafür ist das ganze billig: 1000 MB für 5 €. Noch ein bisschen durch die Stadt schlendern um schließlich im Hotel erst mal zwei Stunden zu schlafen. Da heute von 14-17 Uhr Stromsperre ist, sitze ich gerade in der Rezeption um Akkus zu laden.

Am Nachmittag wollte ich mir dann noch mein Hotel für die letzten Tage in Kathmandu ansehen aber ich konnte es nicht finden und in der Gegend wo es sein sollte war auch noch eine Großbaustelle. Hab mir dann gleich noch ein anderes angesehen und später im Internet storniert und neu gebucht.

Es ist erschreckend ruhig in Kathmandu, nur wenige Touristen schlendern durch die Straßen und insbesondere in den unendlich vielen Andenkenläden ist nichts los. Auch als ich abends mit Dibak essen ging war nichts los, im gewählten Restaurant saßen vier weitere Gäste und in den Nachbarlokalen sah es nicht besser aus. Der einsetzende leichte Regen hat dann wohl auch die letzten auf die Zimmer vertrieben und als ich um 21 Uhr zum Hotel zurück ging waren schon fast alle Läden geschlossen.

04. August 2015 von Rudi
Kategorien: Allgemein | 2 Kommentare

Kommentare (2)

  1. Hallo Rudi,
    Wie geht es dir, es hört sich alles so aufregend an.
    Ich freue mich wenn du wieder hier bist.

  2. Hallo Rudi, wo bist du jetzt? Hier regnet es im strömen.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert